Kultur
Kultur ist kein Luxus, ...
… sondern zentral für Demokratie und gutes Leben.
Künstlerinnen und Künstler müssen häufig unter so prekären Bedingungen arbeiten, dass jede Krise zur Existenzbedrohung wird. Wir wollen der Kultur eine sichere Zukunft geben - mit besserer Förderung, der Erweiterung der Künstlersozialkasse und Mindesthonoraren.
Gerade in der Musikstadt müssen wir kulturelle Projekte ermöglichen und fördern!
Vielfalt braucht soziale Sicherheit!
Alle Menschen sind gleichwertig und haben die gleichen Grundrechte, die es zu schützen und zu verteidigen gilt. Von rechts wird derzeit ein Kulturkampf um die vermeintlich „richtige“ Familienform geführt, der die Vielfalt und Individualität der Familienstrukturen in Frage stellt. Es ist wichtig, dass lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und alle anderen Menschen sich in allen Lebensbereichen frei und ohne Angst vor Armut, Ausgrenzung oder Gewalt zeigen können. Die Selbstbestimmung jedes Menschen ist für uns ein unverhandelbares Grundprinzip, das wir mit aller Kraft unterstützen. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, die auf Respekt, Gleichberechtigung und Inklusion basiert und in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, sein Leben so zu gestalten, wie er es wünscht.
Dafür setzen wir uns ein
Wir setzen uns für eine Open-Access-Strategie auch im Kulturbereich ein. Wir wollen Möglichkeiten und Anreize für Kultureinrichtungen schaffen, ihre digitalen Veröffentlichungen unter freie Lizenzen zu stellen. Die Kooperation mit der Deutschen Digitalen Bibliothek wollen wir ausbauen.
Wir fordern verbindliche Standards für Honorare in der freien Kunst- und Kulturarbeit, branchenspezifische Honoraruntergrenzen und eine rechtlich abgesicherte Ausstellungsvergütung für bildende Künstler*innen.
Der Eintritt in von der öffentlichen Hand geförderte Museen und Sammlungen muss perspektivisch kostenfrei sein; Kultureinrichtungen müssen barrierefreie sein und inklusive Angebote unterbreiten – das geht nur mit ausreichendem Personal.
Die Linke steht für eine plurale Geschichts- und Erinnerungspolitik, die sich an den Realitäten unserer Einwanderungsgesellschaft orientiert. Wir wollen zur kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte anregen, insbesondere zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und des Kolonialismus.
Stadtplaner*innen soll es ermöglicht werden, verstärkt „Freiräume“ zu nutzen, die für eine partizipative und experimentelle Nutzung zur Verfügung stehen sollen. Ein Teil der Investitionen für öffentliche Bauten soll für Kunstwerke an diesen verwendet werden.

